Welch bessere Frühjahrsboten gibt als die Blumen? Flieder, Maiglöckchen und Pfingstrosen – sie alle verheißen Leichtigkeit und Frohsinn. Florale Anmut fasziniert im Alltag ebenso wie in den Künsten – und dies schon seit Jahrhunderten. Bereits in der Antike wurden Blumen zum Gegenstand künstlerischer Darstellungen, wenn auch meist eingebettet in einen mythologischen Kontext und unter der Vergabe bestimmter Attribute. Ein beliebtes Sujet ist die Blume auch heute noch, das Wissen um ihre metaphorische Bedeutsamkeit ging indes verloren.
Ort:
Heidberg 15, 18273 Barlachstadt Güstrow
KÜNSTLER*IN:
Otto Moderson, Rudolf Bartels, Ernst Barlach, Petra Benndorf u.v.m.
LEIHGEBER*INNEN:
Sammlung Andreas Gerritzen, Ernst Barlach Haus – Stiftung Hermann F. Reemtsma, Kunstmuseum Ahrenshoop, Kunstmuseum Schwaan und Museumsberg Flensburg
Kuratorin:
Franzika Hell, M. A.
Medienpartner:
Werbeagentur Wosch

Otto Modersohn, Stillleben mit Obstschale, 1930, Öl auf Leinwand © Sammlung Andreas Gerritzen, Bremen, Foto: Helge Mundt, Hamburg
Die Ausstellung lädt ein in den eigenen Kosmos der floralen Welt einzutauchen und sich einem allzeit beliebten Motiv anhand von Kunstwerken aus drei Jahrhunderten einmal mehr anzunähern. Wunderbare Stillleben von Otto Modersohn (1865–1943) aus der Sammlung Andreas Gerritzen erzählen von der Vorliebe des Worpsweder Malers für durchdachte Blumenarrangements, während die farbintensiven Werke von Rudolf Bartels (1872–1943) und seiner Künstlerkollegen die Wirkung der bunten Blüten in der Natur gekonnt in den Fokus setzen.

Ernst Barlach, Klage, um 1901/02, Gips grau/grün getönt © Ernst Barlach Stiftung, Foto: Berthold Kegebein
“Eine Hommage an die stille Kraft der Blumen: berührend, farbenprächtig und voller Leben."


Otto Modersohn, Herbststrauß mit Fuchsschwanz und Spargellaub, 1930, Öl auf Leinwand © Sammlung Andreas Gerritzen, Foto: Helge Mundt, Hamburg

Ernst Barlach, Frühlingswind, 1900, Bleistift, Kohle und Aquarell © Ernst Barlach Haus - Stiftung Hermann F. Reemtsma
Die hauchzarten Porzellane von Petra Benndorf (*1967) verweisen auf die Faszination, die die Blume auch in der Plastik auf Künstler auszuüben vermag. Selbst Ernst Barlach (1870–1938) konnte sich dieser nicht entziehen und bediente sich in seinem Frühwerk der floralen Symbolik, welche anhand ausgesuchter Arbeiten vorgestellt wird.
Eine Ausstellung mit Leihgaben aus der Sammlung Andreas Gerritzen, dem Ernst Barlach Haus – Stiftung Hermann F. Reemtsma, dem Kunstmuseum Ahrenshoop, dem Kunstmuseum Schwaan und dem Museumsberg Flensburg.

Victoria Dubourg, Stillleben mit Frühlingsblumen, 1909, Öl auf Leinwand © Sammlung Andreas Gerritzen, Bremen, Foto: Helge Mundt

Narcisse Virgilio Diaz de la Pena, Couronne de fleurs (Blütenkranz), 1860, Öl auf Holz © Sammlung Andreas Gerritzen, Bremen, Foto: Helge Mundt, Hamburg

Otto Modersohn, Bunter Blumenstrauß in gelbem Krug, 1928, Öl auf Leinwand, (c) Sammlung Andreas Gerritzen, Bremen, Foto: Helge Mundt, Hamburg
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Letzter Einlass um 16.30 Uhr
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