Sie stehen still. Und doch lassen sie einen nicht so schnell los. Die Arbeiten der Malerin und Bildhauerin Susanne Ring (*1966) besitzen eine Präsenz, die unter die Haut geht. Sie sind fragil in ihrer Erscheinung, aber schwer im Gewicht dessen, was sie tragen. Erfahrungen von Schmerz, Vergänglichkeit und der schieren Rätselhaftigkeit des menschlichen Daseins scheinen sich in den Oberflächen des gebrannten Tons und der zerklüfteten Oberflächen ihrer Malereien eingeschrieben zu haben.
Ort:
Heidberg 15, 18273 Barlachstadt Güstrow
KÜNSTLERIN:
Susanne Ring
Kuratorin:
Christin Sobeck, M. A.
AUSSTELUNGSFÖRDERER:
Hagebaumarkt Güstrow
Medienpartner:
Werbeagentur Wosch

© Susanne Ring/VG Bild-Kunst, Bonn 2026
Als Bildhauerin arbeitet sie mit Ton, aber auch mit Holz, Porzellan, Stein und Glas. Ihre Figuren treten selten allein auf: Stühle, Tische, Schränke und Podeste werden zu Bühnen, auf denen sich ganze Szenarien entfalten. Der Herstellungsprozess selbst ist Teil des künstlerischen Denkens: experimentell, offen, bisweilen spielerisch und dennoch von einer unverkennbaren inneren Konsequenz getragen.

© Susanne Ring/VG Bild-Kunst, Bonn 2026
“Susanne Rings Arbeiten sind keine stummen Objekte. Sie schauen zurück. Sie haben etwas mitzuteilen. Wer sich auf Rings Arbeiten einlässt, begegnet nicht nur einer außergewöhnlichen Künstlerin – sondern sich selbst."


© Susanne Ring/VG Bild-Kunst, Bonn 2026

© Susanne Ring/VG Bild-Kunst, Bonn 2026
Die Wurzeln ihrer Bildsprache reichen weit zurück: archaische Kultmasken, ozeanische Fetische, Märchen und Mythen, aber auch die Brüche und Widersprüche der Gegenwart. Was daraus entsteht, ist weder eindeutig noch bequem. Rings Figuren schauen uns frontal an, als hätten sie etwas mitzuteilen, das wir noch nicht ganz verstehen. Sie sind Stellvertreterfiguren für uns selbst, Spiegel unserer tiefsten inneren Schichten. Wer ihnen begegnet, begegnet sich selbst.
Susanne Ring (*1966) studierte Bildende Kunst an der Hochschule der Künste Berlin und dem Royal College of Art, London. Sie ist Professorin u. a. für Kunst und Ästhetik an der Fachhochschule Bielefeld.
Ihre Werke sind in bedeutenden öffentlichen und privaten Sammlungen vertreten, darunter Marlborough Fine Arts (New York), das Badische Landesmuseum Karlsruhe und dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur. Internationale Ausstellungen führten sie u. a. zur Biennale Internationale de Céramique de Châteauroux, zur Villa Manin (Udine) sowie an die Kunsthalle Bremen und das Gerhard-Marcks-Haus.

© Susanne Ring/VG Bild-Kunst, Bonn 2026

© Susanne Ring/VG Bild-Kunst, Bonn 2026

Künstlerin Susanne Ring in ihrem Atelier © Susanne Ring/VG Bild-Kunst, Bonn 2026
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