Welche Möglichkeiten hatte eine Frau in den 1920er-Jahren in Deutschland ihre Kunst zu verfolgen, welche ein Mann? Johanna Schütz-Wolff (1896–1965) und Gerhard Marcks (1889–1981) lehrten beide an der renommierten Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle. Doch ihre Wege und die Freiheiten, die man ihnen während ihrer künstlerischen Karriere gewährte, hätten unterschiedlicher kaum sein können.
Ort:
Heidberg 15, 18273 Barlachstadt Güstrow
LEIHGEBER:
Nachlassverwaltung Johanna Schütz-Wolff, Gerhard Marcks Haus Bremen
KÜNSTLERINNEN & KÜNSTLER:
Johanna Schütz-Wolff, Gerhard Marcks
Kuratorin:
Dr. Magdalena Schulz-Ohm
AUSSTELUNGSFÖRDERER:
Hagebaumarkt Güstrow
Medienpartner:
Werbeagentur Wosch

Gerhard Marcks, Gefesselter Prometheus II, 1948, Bronze © Gerhard Marcks Haus Bremen/VG Bild-Kunst, Bonn 2026
Als Lehrer vertraute man Marcks die Bildhauerei an und gab ihm Raum zur eigenen künstlerischen Entfaltung. Den Aufbau der Textilklasse, jenes als „weiblich“ geltende Handwerk, übertrug man ihr, obwohl sie bis dahin keinerlei Weberfahrung besaß. Dennoch behauptete sich Schütz-Wolff und fand neue Wege, ihren künstlerischen Anspruch zu verwirklichen.

(c) Archiv & Sammlung Burg Gibiechenstein Kunsthochschule Halle
“JOHANNA SCHÜTZ-WOLF & GERHARD MACKS. ZWEI WEGE. EINE ZEIT."


Gerhard Marcks, Pan und Nymphe, 1928, Bronze (c) Gerhard Marcks Haus Bremen/VG Bild-Kunst, Bonn 2026

Gerhard Marcks bei der Arbeit (c) Gerhard Marcks Haus Bremen/VG Bild-Kunst, Bonn 2026
Die Kunst- und Kulturpolitik der Nationalsozialisten ab 1933 traf beide Künstler schwer: Marcks wurde aus seiner Lehrposition entlassen und sein Werk als „entartet“ verfemt. Schütz-Wolff traf es stiller, aber nicht weniger gravierend: Aus Angst vor Verfolgung zerstörte sie in einer einzigen Nacht 13 ihrer frühen Bildteppiche.
Die Ausstellung erzählt von ungleichen Chancen und Rollenverständnissen, von politischer Verfolgung, aber auch von Mut und der Suche nach künstlerischer Freiheit.

(c) Nachlassverwaltung Johanna Schütz-Wolff

(c) Nachlassverwaltung Johanna Schütz-Wolff

(c) Gerhard Marcks Haus Bremen/VG Bild-Kunst, Bonn 2026
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