Dialogführung: Revolte des Körperlichen

Der Körper als Widerstand
Susanne Rings Figuren sind keine idealisierten Körper. Sie sind fragmentiert, verformt, an den Rändern offen und gerade darin von großer Präsenz. Der Ausstellungstitel „Revolte des Körperlichen“ benennt, was in diesen Arbeiten geschieht: Der Körper entzieht sich der Norm, dem glatten Bild, der eindeutigen Zuschreibung. Er behauptet sich als etwas Eigenes, Verletzliches und Widerständiges zugleich.
Was eine Dialogführung zeigt
Wer eine Ausstellung mit der Person durchläuft, die sie zusammengestellt hat und der, die die Kunst gemacht hat, sieht sie anders. Susanne Ring und Christin Sobeck erläutern die Auswahl der Werke, die Gründe für ihre Anordnung im Raum und die Bezüge, die dabei entstehen. Dabei bleibt Zeit für Fragen und Gespräche.